F  I  L  M  S  T  I  L  L  S . A  T

 

SYNOPSIS "DIE KLAVIERSPIELERIN"

 

Erika Kohut könnte Künstlerin sein. Schubert ist ihre Domäne. Aber sie hat einen 8-Stunden-Job. Sie lehrt die Kunst des Klavierspiels. Erika ist Klavierlehrerin. Der Ernst ihrer Aufgabe und ihre Autorität sind ihr in jeder Sekunde bewusst. Ihre Schüler mögen begabt sein,  Künstler jedoch sind sie nicht. Deshalb ist Erika sehr streng mit ihnen.

Abends nach der Arbeit soll die Klavierlehrerin sofort nach Hause gehen. Das erwartet ihre Mutter von ihr. Denn sie will in jeder Sekunde ihres Lebens wissen, wo sich die Tochter aufhält, was sie tut und mit wem sie sich beschäftigt. Es gibt nicht viele Menschen, die ihrer würdig wären.

SYNOPSIS: Erika Kohut und ihre Mutter leben zusammen. Sie teilen sich sogar ein Bett. Erikas Mutter hat eine enge Beziehung zu ihrer Tochter. Erika ist Mutters Besitz und ihr ganzer Stolz. Die Tochter fühlt sich ihrer Mutter ebenfalls nah. Doch nicht so nah, wie es die Mutter für angemessen hält. Die jüngere Kohut nimmt sich Freiheiten heraus. Sie kehrt erst drei Stunden nach Dienstende heim. Dann lügt sie die alte Dame an. Sie sei spazieren gegangen, sagt sie. Die Mutter durchwühlt die Handtasche der Tochter nach Indizien. Sie findet ein Kleid, das Erika sich ohne ihre Einwilligung gekauft hat. Ohne Einwilligung! Zudem sei es auch noch zu auffällig und zu teuer, klagt die Mutter. Die beiden Frauen streiten, sie werden handgreiflich. Tränen fließen. Bald versöhnen sie sich wieder.

In den gestohlenen Stunden und Augenblicken, in denen Erika sich der Kontrolle der liebenden Mutter entzieht, gibt sie sich den Sensationen eines geheimen Gegenlebens hin. Sie besucht Peep-Shows. Hinter der verschlossenen Badezimmertür lässt sie ihren Phantasien freien Lauf. Immer bewahrt sie ihre makellos distanzierte Haltung.

Dann trifft sie auf Walter Klemmer. Der begabte junge Mann beschließt, die Klavierlehrerin zu erobern. Er umwirbt sie. Sie ist sehr kühl und ablehnend. Schließlich bewirbt sich Walter Klemmer als Klavierschüler, um in ihrer Nähe sein zu können. Sie will das anfänglich nicht, doch dann gestattet sie ihm ein wenig Annäherung. Als er freudig darauf eingeht, stößt sie ihn um so heftiger zurück. Bald kommt es doch zu einer Art sexuellen Begegnung. Für sie ist dies eine Sache, die sie nur mit Abstand erleben will. Sie will schauen. Er will sie berühren. Zwischen Anziehung und Abstoßung wächst die Lust. Beide empfinden den Drang, den missglückten Akt zu wiederholen und zwar nach den jeweils eigenen Regeln. Es wird ein Kampf ...

aus dem offiziellen Presseheft zu "Die Klavierspielerin"

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