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SYNOPSIS "DIE GOTTESANBETERIN"

 

Die Gottesanbeterin ist die makabre Geschichte einer geplagten Hausfrau (Christiane Hörbiger), die im Leben einen zweiten Anlauf nimmt, weil sie in den Herztabletten ihres kranken Mannes die Hoffnung auf eine schönere Zukunft findet.

Kann man Glück mit Gift erkaufen? Warum nicht. Ein Mord führt zum nächsten, die Verbrechen bringen den Aufstieg in die gute Gesellschaft, und am Ende wartet gar die große Liebe. Zumindest deutet alles darauf hin.

"Es ist das Aufzeigen von jemanden, der immer nur getreten wurde und nun einmal die Möglichkeit sieht, zurückzuschlagen, zurückzustechen oder zurückzuvergiften", sagt Christiane Hörbiger über ihre neueste und ganz und gar ungewöhnliche Rolle.

"Jemand, der auf die Christiane Hörbiger wartet, die man so gerne hat, weil sie so liebenswürdig und so charmant ist, der wird sich wundern und vielleicht auch schockiert sein. Das wäre aber schade, denn gerade da beginnt Die Gottesanbeterin eine schwarze Satire zu werden. Hier wird mit dem Entsetzen Scherz getrieben und das ist gut so."

Trixi Jancik (Christiane Hörbiger) liebt das schöne Leben und die Aufregung der Rennbahn. Jetzt, wo der Sohn (Simon Schwarz) endlich erwachsen und aus dem Haus wäre, hätte sie auch alle Zeit dazu. Aber ihr Ehemann (Klaus Ofczarek), ein herzkranker Pascha, würde derlei Eskapaden nur über seine Leiche dulden. Ein Umstand, der ihm zum Verhängnis wird, denn Trixi setzt seine Herztabletten ein, um allein einen besseren Weg in die Zukunft anzutreten.

Auch eine zweite Ehe bringt kein Glück. Wieder muss Trixi zum Medikamentenkoffer greifen. Wenigstens hat ihr dieser Gatte (Gerhard Ernst) genügend Geld hinterlassen. Das sollte reichen. Zumindest fürs Erste.

Dann lernt sie den Maler Julius Quellenreich (Udo Kier) kennen. Der ist nun wirklich reich. Und verliebt bis über beide Ohren. Denn Trixi schaut seiner verstorbenen Mutter ähnlich. Aber muss er sie deshalb gleich in Lack und Leder stecken und demütig um die Peitsche bitten? Trixi macht gute Miene zum perversen Spiel. Lange wird es ohnehin nicht dauern. Ihr Künstler hat es nämlich auch am Herzen.

Karli (Peter Faerber), ein Bekannter aus alten Zeiten, weiß von Trixis giftigen Geheimnissen. Und er lässt sich sein Schweigen lukrativ belohnen. Nur eines Tages wird er dann doch zu laut und Trixi hat einen Leiche am Hals, für die sich kein Totenschein auftreiben läßt. Jetzt sitzt Trixi in der Straßenbahn und ihre Einkaufstaschen sind voller Leichenteile. Wo soll das bloß noch hinführen?

Dann endlich die Partie wie aus dem Bilderbuch. Denn wenn ein Mann (Jan Niklas) höflich, charmant und zärtlich ist, dazu genügend Mittel hat, um seiner Frau die Welt zu Füßen zu legen, und genügend Mut, um das auch zu tun, dann kann doch wirklich nichts mehr schief gehen. Oder doch?

Die Gottesanbeterin ist eine Komödie mit Kribbeln im Bauch. "Ich möchte", sagt Regisseur Paul Harather (Indien), "dass einer, der den Film gesehen hat, schon einige Zeit lang darüber nachdenkt, ob er nicht auch Gefahr läuft, demnächst umgebracht zu werden. Ob es nicht klug wäre, ein paar Kontakte kürzer zu fassen. Ob man in Todesgefahr lebt und es nicht einmal weiß. Solche Überlegungen finde ich sehr hübsch."

mit freundlicher Genehmigung der Allegro Filmproduktion GmbH., Wien

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